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(24.04.2006/AK mit Gastlektorat) Adultwebmaster mit Standort Deutschland leben berufsbedingt gefährlich. Und dies auch im Exkurs mit Anderen. Wer sich in Branchenforen der Online-Erotik zusätzlich zu seinem Nick bekannt macht, sprich, wer Ross und Reiter personifiziert, bekommt schnell mal "juristischen Kot an die Backe geklatscht". Insbesondere Branchenneulinge, tappen regelmäßig in die Blockwart-Falle.
Meist fragen neue AWM in den ersten Beiträgen nach Informationen. Nennen ihre Domains und erhoffen sich, kompetente Ratschlägen von Leuten - die sie für Profis halten - für ihr vorgestelltes Online-Projekt, zu erhalten. Dieser Vertrauensvorschuss wurde schon oft, direkt mit einer Abmahnung wegen mangelhaftem oder fehlendem Impressum, respektive sonstigen, an den Haaren herbeigezogenen, jedoch in DE durchaus abmahnfähigen Unsäglichkeiten, kostenpflichtig quittiert. Die jüngsten Dialoge und aktuellen Aktionen in den Branchenforen, geben Anlass zu eiskalter Furcht. Onlinegemeinschaften, ursprünglich aus der Laune eines „Piratensender Powerplay" gewachsen, haben sich im Laufe ihres virtuellen Daseins, sukzessive zu einer Art, brancheninterner Symbiose zwischen „Radio Vatikan“ und „Informationsdienst Erich Mielke“ gemausert; und nicht selten ist es der, anderenortes hochgeschätzte Berufstand der Rechtsanwälte, der hier kräftig mitmischt. Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein! Manche Zeitgenossen interpretieren diese Weisheit mit der Devise, wer die meisten Steine wirft, wird selbst nicht getroffen. Es ist daher dringend anzuraten, ein Branchenforum als das zu erkennen, was es letztendlich ist: Ein Haifischbecken. Und es mit äußerster Bedacht für sein Geschäft zu nutzen. |