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Prozess gegen "Pornojäger" Humer vertagt |
(03.05.2006/ORF.at) Der selbst ernannte "Pornojäger" Martin Humer stand am Dienstag in Salzburg vor Gericht. Humer und ein Gehilfe hatten 2005 die Statue "Hommage an Mozart" geteert und gefedert. Das Verfahren wurde vertagt.
Die Anklage lautet auf schwere Sachbeschädigung. Bis zu zwei Jahre Haft drohen im Fall eines Schuldspruches. Mit roter Lackfarbe und weißen Federn rückten Martin Humer und ein Gehilfe am 31. August 2005 der "Hommage an Mozart" auf dem Ursulinenplatz zu Leibe. Denn die Skulptur aus dem Atelier des deutschen Künstlers Markus Lüpertz sei eine Art Pornografie, der Künstler wohl ein Psychopath, so das Humer'sche Kunstverständnis - hier zitiert: "Am liebsten wäre es, würde man diesen Künstler festnehmen. Die ganze Welt redet von Salzburg, und dann lässt man sich hier so eine Sauerei gefallen", sagt Humer damals. Nun drohen dem 80-jährigen Oberöstereicher Martin Humer und seinem Kompagnon bis zu zwei Jahre Gefängnis - wegen schwerer Sachbeschädigung. |