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Lesben gegen Homodenkmal - "Zu schwul!" |
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(17.07.2006/AK) Die Lesben in Berlin kritisieren den Gedenkort für die in der NS-Zeit ermordeten Homosexuellen als zu schwul. Der Berliner Lesbenring meint es sei ein "eklatantes Defizit", dass nur ein schwules Paar, aber kein lesbisches im Inneren des Denkmals zu sehen sei. Dem Schicksal lesbischer Frauen werde damit zu wenig Rechnung getragen.
Der deutsche Bund, als Auftraggeber für das Denkmal sieht allerdings keine Änderungsmöglichkeiten mehr vor. Die konzeptionelle Seite sei abgeschlossen.
Vor einem knappen halben Jahr wurde der Entwurf eines dänischen Künstlerpaares ausgewählt. Als Standort des 450.000 EUR teuren Projektes wurde der Platz gegenüber dem Holocaust Denkmal ausgewählt. |