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(12.09.2006) Das Magazin Puffnachrichten.de feiert dieser Tage seine dreijährige Onlinepräsenz. Fragen wir zu diesem Anlass doch mal den Chefredakteur Alexander Iwanow wie es so steht mit der schreibenden Zunft über die käufliche Liebe.
AK: Alexander, zuerst mal ein paar Eckdaten zu den Puffnachrichten? PN: Wir zählen stabile 500 Uniques täglich, macht rund 15.000 im Monat, was der Auflage einer soliden Fachzeitschrift entspricht. Im Vergleich zu den großen Mainstreamern wirkt das auf den einen oder anderen womöglich bescheiden, aber für ein Nischenprodukt - und so sehen wir unser Magazin ganz realistisch - sind das sicher vorzeigbare Werte.
AK: Wie entstand Euer Magazin? PN: Durch das großartige Potenzial des Internets. Mein beruflicher Lebenstraum definierte sich schon frühzeitig im Dasein eines Verlegers einer spannenden Lektüre. Nur: Ein herkömmliches Medium in gedruckter Form verhieß überfüllte Nischen, hohe Vorlaufkosten und eine Vertriebskultur, die neuen Projekten gegenüber nur wenig aufgeschlossen ist. Im Internet können wir mit vertretbaren Investitionen eine klare Zielgruppe fokussieren und uns nach belieben frei entfalten. AK: Wer liest die PN? PN: Unsere Leserschaft lässt sich wohl in zwei Gruppen unterteilen: Zum einen die aktiven Typen, die wirklich im Milieu unterwegs sind und sich eine ganze Menge Informationen und Tipps über uns einholen und dann die Verhaltenen, denen die Unterhaltung am heimischen PC lieber ist; denen wir die Möglichkeit bieten, zumindest online an der aufregenden Welt des Rotlichts teil zu nehmen. AK: Ein Blick in Euer Magazin gibt Auskunft, dass Eure Berichterstattung längst über den Tellerrand Bundesrepublik Deutschland hinaus wächst. In welchen Ländern werden die PN gelesen? PN: Stimmt! Die Puffnachrichten werden im Wesentlichen im deutschsprachigen Raum gelesen, also auch in der Schweiz und in Österreich haben wir viele Stammleser. Interessanterweise auch in den Urlaubsländer, in denen viele deutschsprachige unterwegs sind. Folglich expandieren wir ganz allmählich entsprechend den Herkunftsländern unserer Leser zu einem internationalen Medium. AK: Was sagt das Milieu über die PN? PN: Seinerzeit erhielten wir die erste Resonanz von einer Bordellbetreiberin aus einer Domstadt am Rhein. Sie sprach uns telefonisch das höchste Lob aus, vor allem gefiel ihr der respektvolle Ton unserer Berichterstattung. Verständlich, denn unser Bestreben ist kein Sensations-Journalismus auf Teufel komm raus, sondern eine realistische Darstellung der Sexarbeit, der redaktionellen Dokumentation einer sehr vielschichtigen und fassettenreichen Industrie; welche in weiten Teilen noch immer im kollektiven Dunkel der Gesellschaft angesiedelt ist. Ansonsten halten wir uns bezüglich Aussagen über Realkontakte an die Etikette der Verschwiegenheit. AK: Wie sieht Eure Redaktion die Zukunft der PN? PN: Sehr gut! Allerdings, wie in jeder Branche sind gute Partnerschaften und effiziente Netzwerke wichtig für den Erfolg einer jeden Unternehmung im Internet, in unserem Fall sind es konkret die Sponsoren. Es kann immer etwas Unvorhersehbares oder Unkalkuliertes – womit man nicht gerechnet hat- eintreten. Seien es Probleme mit dem Hoster, mit dem Abrechner, oder ein PP steht plötzlich auf dem Index. Wir sind Optimisten! So lange es nicht den globalen Stromausfall gibt und das Netz nur noch per Batteriebetrieb erreichbar ist werden die Puffnachrichten stets aktuell und authentisch aus dem Gewerbe berichten und zur Freude unserer Leser inhaltlich und geografisch expandieren. AK: Herzlichen Dank für diesen Dialog, wir wünschen den PN und Dir persönlich weiterhin viel Erfolg und ertragreiche Geschäfte. Zusatz: Alexander Iwanow hat ein eBook mit dem Titel: „Die geheimen Tricks der Luden“ geschrieben und veröffentlicht. Am Vertrieb können auch Adultwebmaster mitwirken, die Abrechnung für Werbepartner erfolgt über Inet-Cash, die Provision ist respektabel. Nähere Details hier: www.geheimtrick.de
Link: www.Puffnachrichten.de |