(06.01.2006/AK) Ein weiträumiger Sandstrand mit Palmen, ein völlig relaxter Tourist und weit und breit nur das beständige Rauschen der Meeresbrandung, das leise Summen des Windes. Die Luft ist erfüllt vom Parfüm der Sonnencremes und die Blicke erfreuen sich an der abo- und dialerfreien Bikiniparade.
"Piep, Piep, ….Piep..................Piep!“ Was war das? Der verstörte Laut eines Wals mit Halsentzündung, ....ein Handy, .die Blinkanlage eines Segelboots?? ..Nein, es ist das ungetrübte Signal eines Metalldetektors, auf der Suche nach Edelmetallen. Der Lange Saugrüssel des Suchers stoppt vor dem Badetuch des Touristen und ein freundlicher aber im Ton bestimmender Herr sagt: „ Olá, würden Sie bitte mal kurz den Weg räumen, ihr Badetuch bedeckt da etwas, was mir gehört!
Wohl der erste und einzige deutsche AWM mit seinem ungewöhnlichen Hobby, die spanischen Strände nach verlorenen Münzen und Schmuckstücken abzusuchen; und regelmäßig meldet er beachtliche Funde!
Stoffelche, wie kamst Du auf die lustige Idee, mit einem Metalldetektor die Strände in Deiner Umgebung abzusuchen? Hat sich der relativ hohe Kaufpreis eines solchen Gerätes schon amortisiert? Wird die Suche im eigenen Planquadrat nicht irgendwann langweilig? Was war Dein wertvollster Einzelfund bisher? Hallo, nun auf die Idee mit einem Metalldetektor nach "versteckten, verlorenen" "Schätzen" zu suchen kam ich so mit 14 oder 15 Jahren. Früher gab es ja keine Banken oder Tresore für die Mehrzahl der Bevölkerung, also haben sie wertvolles vergraben und versteckt.
Im Dezember 2001 hatte ich einen kleinen Unfall, mit meinem GoPed, der Erfolg trat in form eines 2fachen Schienbeinbruchs und einfachem Wadenbeinbruch ein, wegen des etwas unglücklichen Heilungsverlaufs konnte ich erst ende 2004 wieder "schmerzfrei" gehen.
Anfang 2005 mit dann 37 Jahren suchte ich nach einer Betätigung die mir einen Grund gibt mich im freien zu bewegen und die Gegend kennen zu lernen. Da habe ich mich an die alte Idee erinnert und nach längerem stöbern in Foren mich für einen Minelab Quattro entschieden. Metalldetektoren die für die Strandsuche geeignet sind gibt es von 100¤ bis zu Geräten die über 10.000¤ kosten, mit dem Quattro liegt man knapp unter 1.000¤ ist aber auch für andere Suchgebiete gut gerüstet. Der Quattro hätte sich fast mortisiert, wenn ich den nicht meinem Programmierer geschenkt hätte um mir 2 neue zuzulegen. Der Grund für die 2 Geräte war etwas mehr Leistung für die Suche an Land und ein Gerät für die Suche im und unter Wasser, am Strand liegt Geld im Meer liegt Schmuck ;-)
Langweilig wird es nicht, da es in der Natur zu viele Änderungen gibt die sich auch auf die Suche auswirken, Wind und Wellen formen den Strand laufend neu, tragen an einer Stelle zum Beispiel 10 cm - 20 cm Sand ab was bei einer Suchtiefe von ca. 50cm dann eben neue Funde an Stellen bringt an denen man schon war. Wenn man suchen geht weiß man nie was man finden wird, abgesehen von Geld das liegt immer rum, daher kann es nicht langweilig werden jedes Signal bringt Spannung erst nach dem Graben weiß man was man hat. Dazu hat es bei mir zumindest mein Interesse an Geschichte wie alten Schlachtfeldern, Heerwegen, Handelswegen usw. geweckt. Wobei, bei der Suche einige rechtliche Aspekte zu beachten sind also wie beim Geschäft im Web auch.
Mein wertvollster Einzelfund war ein 1 Euro Stück eingewickelt in einem 10 Euro Schein ;-) Aber mein wirklich wertvollster Fund durch das Hobby ist mein körperliches Wohlbefinden und viel in der Natur unterwegs zu sein.
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