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Beate Uhse schließt Frauen-Erotikshops |
(29.01.2007/orf.at) Der Versuch, Erotikgeschäfte für Frauen in Deutschland zu etablieren, ist gescheitert. Deutschlands größter Erotikkonzern Beate Uhse schließe seine Filialkette Mae B., sagte Vorstandssprecher Otto Christian Lindemann der Tageszeitung "Die Welt" (Montag-Ausgabe).
Die Firmenleitung werde den Mitarbeitern mitteilen, dass die drei verbliebenen Mae-B.-Filialen in Hamburg, Berlin und Frankfurt nach Auslaufen der Mietverträge im Laufe des Frühjahrs und Sommers 2007 geschlossen würden. "Wir werden die Marke nicht weiterführen." Erst vor rund zwei Jahren hatte das Unternehmen unter großem Medienecho die ersten vier Erotikshops für Frauen eröffnet. Sie waren auf die vermuteten Vorlieben weiblicher Kundschaft ausgelegt.
Hell, sauber und in guter Lage, mit schöner Wäsche statt schmuddeliger Pornos im Regal. Die Pläne waren ehrgeizig: Von bis zu 50 weiteren Filialen war die Rede. Heute heißt es im Management, man habe intern von 15 bis 20 Mae-B.-Filialen gesprochen, schreibt "Die Welt" weiter. |